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Jakobskreuzkraut

Jakobskreuzkraut
Jakobskreuzkraut

Hochgiftig - für Tiere und Menschen! 
An den Straßenrändern sieht man sie im Juli jedes Jahr mehr und mehr gelb blühen, die Pflanzen des hochgiftigen Jakobskreuzkrautes. 
Es kommt immer häufiger über die Nahrungskette auch auf Ihren Teller. Es wird dauerhaft an die DNA von Zellen gebunden, v.a. in der Leber. Man findet es immer öfter z.Teil im Honig und auch in Milch. Es verursacht unter anderen v.a. tödliche Lebererkrankungen Leberkrebs! Die klinischen Symptome sowie die Wirkmechanismen sind bei Mensch undTier gleich. Die Gemeinde Langgöns hat bereits erste Maßnahmen zur Bekämpfung ergriffen und kümmert sich selbstverständlich im Rahmen ihrer Möglichkeiten weiterhin darum.

Helfen auch Sie bei der Bekämpfung!

Melden Sie der Gemeinde besonders befallene Stellen in unserer Gemeinde, die noch nicht gemäht sind. Fordern Sie das zuständige Hessische Amt für Straßenverwaltung und andere Grundstückseigentümer auf, die Giftpflanze auf den betroffenen Grundstücken zu bekämpfen.

Vorsicht: Nur mit Handschuhen ausreißen, Gift wird auch über die Haut aufgenommen.

  • Jakobskreuzkrautabbildungen

Textauszug Internet: www.jacobskreuzkraut.de 

Über die sich stark ausbreitende giftige Pflanze  "Jakobskreuzkraut" (JKK) wird immer wieder eindringlich von den Landwirtschaftskammern gewarnt. Auch in einigen renommierten Fachzeitschriften und der örtlichen Presse wurde bereits auf die Notwendigkeit der Bekämpfung hingewiesen. In vielen Regionen ist nach wie vor ein explosionsartiges Ausbreiten von Jacobskreuzkraut und anderen Kreuzkrautarten zu verzeichnen. Dennoch wird die Gefährlichkeit  nach wie vor unterschätzt oder ganz einfach ignoriert, insbesondere auf Pferdeweiden ist eine zunehmende Vermehrung vor allem von Wasserkreuzkraut, Alpenkreuzkraut und Jacobskreuzkraut zu beobachten. Weiterhin gibt es aber auch noch eine Vielzahl an Menschen, denen die Wirkung von Kreuzkräutern unbekannt sind.

  • Das für Weidetiere hochgradig giftige Jacobskreuzkraut und alle anderen Kreuzkrautarten wirken tödlich als Frischpflanze tödlich in Heu und Silage
  • Die in Jacobskreuzkraut enthaltenen Stoffe (Pyrrolizidin- Alkaloide, PA) werden durch Stoffwechselvorgänge zu toxischen Produkten und zerstören zuerst das Lebergewebe. Die toxischen PA sind krebserregend, schädigen das Erbgut (DNA) und wirken stark fruchtschädigend; hohe Dosen schädigen außerdem das Zentrale Nervensystem, die Lunge und die Nieren
  • Die Giftstoffe bewirken eine irreversible Schädigung der Leberzellen, eine chronische Vergiftung erfolgt auch durch geringe Mengen über einen längeren Zeitraum
  • Nach einer spät gestellten Diagnose Vergiftung durch Jacobskreuzkraut gibt es kaum noch Hoffnung auf Heilung (bleibende innere Schäden)
  • In Heu oder Silage, in denen Kreuzkraut enthalten ist, verlieren sich die natürlichen freßhemmenden Eigenschaften, die toxische Wirkung jedoch nicht ältere Pflanzen auf der Weide werden in der Regel gemieden, Jungpflanzen nicht. Sie enthalten für 6 - 7 Wochen keine bitteren Stoffe, wohl aber schon Giftstoffe
  • Viele Symptome bei einer Erkrankung werden nicht auf Kreuzkraut zurückgeführt, denn die Aufnahme kann Wochen bis Monate zurück liegen

 

Ansprechparter

UMWELTBEAUFTRAGTER
Uwe Müller

Gemeindeverwaltung Langgöns
St.-Ulrich- Ring 13
35428 Langgöns
Zimmer O9

Tel 06403 9020 - 16
Fax 06403 9020 - 50
Email u.mueller(at)langgoens(dot)de