Elektrofahrzeug
Gemeinde Langgöns wird „elektromobil“ – Kommune nimmt Süwag-Autostrom-Ladesäule in Betrieb und testet Elektrofahrzeug
LANGGÖNS (ikr). "Wir sind gerne als Vorreiter bei diesem Test dabei", sagte Bürgermeister Horst Röhrig mit sichtlicher Freude, als er gestern Nachmittag gemeinsam mit Dirk Pumplun, Niederlassungsleiter Mitte der Süwag Energie AG, die erste öffentliche Autostrom-Ladesäule in Langgöns offiziell in Betrieb nahm. Sie steht direkt vor dem Rathaus und ist die erste Autostrom-Ladesäule, welche die Süwag im Kreis Gießen im Betrieb nimmt. Nach Wissen des Bürgermeisters ist es die zweite öffentliche Autostrom-Ladesäule im Kreis Gießen überhaupt. Bei der Vorstellung dabei waren auch der Langgönser Umweltberater Uwe Müller, Gemeindebote Otmar Rücker, der das von der Süwag zur Verfügung gestellte Elektrofahrzeug fährt, und Siegfried Woitalla, bei der Süwag zuständig für die Kommunalbetreuung.
Bürgermeister Horst Röhrig freute sich über das Engagement der Süwag und erläuterte den Grund, weshalb sich die Kommune für die Elektromobilität stark macht: "In Zeiten steigender Benzinpreise ist es an der Zeit, sich Gedanken darüber zu machen, wie wir uns in Zukunft fortbewegen wollen." Er dankte der Süwag als einem der drei Grundversorger in Langgöns, dass sie die Ladestation der Gemeinde kostenlos zur Verfügung stellt. Mit der Inbetriebnahme der Autostrom-Ladesäule trägt die Kommune gemeinsam mit der Süwag ihren Teil dazu bei, den flächendeckenden Ausbau eines Netzes von Elektroladesäulen voranzutreiben. "Ohne Initialförderung geht es nicht, unsere Zielgruppe sind Personen, die vorwiegend Fahrten im Gemeindebereich machen", sagte Röhrig und gab seiner Hoffnung Ausdruck, zukünftig mehr Kunden an der Autostrom-Ladesäule zu sehen. Die Ladesäule steht jedem Verbraucher offen, der mit der Süwag einen entsprechenden Vertrag hat. Auch der Energieversorger Süwag sehe die Förderung der Elektromobilität als wichtige Aufgabe an, erläuterte Pumplun. Gemeinsames Ziel sei außerdem, mehr Elektrofahrzeuge auf die Straße zu bringen. Aus diesem Grund hat die Süwag der Gemeinde einen umgebauten Fiat Fiorino zur Verfügung gestellt. Bereits seit zehn Tagen testet Gemeindebote Otmar Rücker das Elektrofahrzeug auf Herz und Nieren. 600 km ist er bereits damit gefahren, im Großen und Ganzen ist er damit zufrieden. Das Auto wird hauptsächlich eingesetzt, um Botengänge und Besorgungen für die Gemeinde zu tätigen, es ist täglich im Betrieb. Gerade für diese Aufgabe eigne sich ein Fahrzeug dieser Art besonders, betonte Dirk Pumplun.
Die bisherigen Erfahrungen seien durchweg positiv, bestätigte auch Umweltberater Uwe Müller: "Das Elektroauto funktioniert zuverlässig und hat sich bewährt. Eine Tankladung reicht für einen täglichen Arbeitseinsatz." Mithilfe der neuen Elektroladesäule wurde nun eine Möglichkeit geschaffen, den Fiat Fiorino nicht nur am Bauhof sondern direkt am Rathaus zu laden. "Damit können wir unsere Einsätze flexibler planen und die Reichweite erhöhen", erläuterte der Umweltberater. Eine Tankladung Ökostrom für das Elektrofahrzeug reicht für bis zu 100 km, kostet rund vier Euro und ist nahezu CO2-frei. Die Ladesäule ist für ca. 40 Kilowatt Ladeleistung ausgelegt und liefert Antriebsstrom aus 100 Prozent erneuerbaren Energien. Zwei Autos können gleichzeitig auftanken. Beim Schnellladevorgang wird nach einer bis anderthalb Stunden 80 Prozent der Ladeleistung erreicht, der normale Ladevorgang verläuft über sieben bis acht Stunden und wird üblicherweise über Nacht durchgeführt.
BU: Bei der offiziellen Vorstellung der ersten öffentlichen Autostrom-Ladesäule in Langgöns waren dabei (v. l.): Horst Röhrig, Otmar Rücker, Uwe Müller, Siegfried Woitalla und Dirk Pumplun.
Foto: Rieger
Gebäudepass

Sie wollen Heizkosten sparen und energetisch sanieren, doch wo fängt man an, wie teuer ist das Ganze und welche Fördermittel kann man nutzen? - oder Sie wollen wissen, wie es um Ihr Haus steht? Warum entsteht Schimmel, welche Schadstoffe sind im Haus vorhanden und welche gesundheitlichen Auswirkungen haben die Schadstoffe. Dazu erhalten Sie von den Experten der Initiative Gießener Gebäudepass kompetente Aussagen. Für Bürger im Landkreis Gießen werden die Beratungen und Untersuchungen über Sponsormittel bezuschusst. Das Umweltamt der Stadt Gießen, als Geschäftsführung der Initiative steht für telefonische Auskünfte unter 0641/306-2113 (Umwelttelefon) zur Verfügung.
Bei Ihrer Gemeindeverwaltung liegen Faltblätter oder hier zum ausdrucken mit Informationen dazu bereit. Die aufgeführten Kosten sind noch bis 31. Oktober gültig. Weiter Informationen unter mehr
Illegale Müllentsorgung
Die Gemeinde Langgöns bittet um Ihre Mithilfe:
Immer häufiger muss die Gemeinde Langgöns illegale Müllablagerungen in Wäldern und Feldern, aber auch innerhalb der Ortschaften entsorgen. Hierdurch entstehen der öffentlichen Hand immense Kosten, die an anderer Stelle sinnvoller eingesetzt werden könnten. Die Vorfälle gehen von kleinen Mengen Hausmüll über Sperrmüll bis hin zu kompletten Wohnungsauflösungen. Häufig sind auch Gefahrstoffe unter den Gegenständen. Die Entsorgung ist teuer und nicht selten gesundheitsgefährdend für die Mitarbeiter des Bauhofes. Illegale Müllentsorgung ist kein Kavaliersdelikt. Das hessische Recht sieht empfindliche Strafen für die Täter vor. Für unbedeutende Mengen, wie z.B. eine Zigarettenschachtel können 10,- bis 25,- Euro Bußgeld fällig werden. Die Entsorgung von einzelnen Stücken Sperrmüll, wie zum Beispiel ein Radio oder ein Stuhl kann den Verursacher bis zu 200 € kosten und die Entsorgung von Mengen über 1m³ kann mit einem Bußgeld von bis zu 2.500 € geahndet werden. Die Entsorgung von umweltgefährdenden Stoffen stellt eine Straftat da, die mit Geld- und Haftstrafen belegt ist. Dabei ist die ordentliche Müllentsorgung denkbar einfach. Sollten bei Ihnen größere Mengen Rest- oder Grünabfall angefallen sein, können Sie bei der Gemeindeverwaltung entsprechende Säcke für 3,50 € das Stück erhalten. Zudem wird auch im Bauhof der Gemeinde Langgöns Grünschnitt gegen eine geringe Gebühr entgegen genommen. Sperrmüll und Elektromüll, sowie haushaltsübliche Mengen an Gefahrstoffen werden kostenlos entsorgt. Beachten Sie dazu bitte die Informationen auf dem Müllkalender.
Sollten Sie Beobachtungen zu illegalen Müllentsorgungen gemacht haben, darunter fällt auch Grün- und Rasenschnitt, wenden Sie sich bitte an die Gemeindeverwaltung unter der Telefonnummer 06403/9020-46 oder per eMail an p.mueller@langgoens.de.
Hundekot
Aus dem Rathaus...
Hundekot auf öffentlichen Flächen - Es wird um Mithilfe gebeten
Seit geraumer Zeit häufen sich die Beschwerden über Hundekot auf den Feldwegen, an Randstreifen und sogar in den Bauminseln der Wohngebiete. Leider sind einige Hundebesitzer in dieser Beziehung sehr rücksichtslos und bringen dadurch auch die ordentlichen Hundebesitzer in Verruf. Das Zurücklassen von Hundekot auf öffentlichen Flächen ist verboten und kann mit einem Ordnungsgeld geahndet werden. Sollte das "Geschäft" auf einem Privatgrundstück verrichtet worden sein, kann es zur Privatklage kommen. Die Gemeinde Langgöns stellt kostenlos Hundekotbeutel zur Verfügung, um die Hinterlassenschaften von Bello und Co ordnungsgemäß in einem Mülleimer entsorgen zu können. Leider nehmen nur wenige dieses Angebot an. Das zuständige Ordnungsamt kann jedoch nicht ständig die betroffenen Flächen kontrollieren. Daher wird um Ihre Mithilfe gebeten. Sollten Sie Beobachtungen in dieser Sache machen, wenden Sie sich bitte an die Gemeindeverwaltung unter 06403/9020-46 oder unter p.mueller@langgoens.de. Auch anonyme Hinweise werden angenommen. Hundekotbeutel können zu den Geschäftszeiten des Bürgerbüros kostenlos bei der Gemeindeverwaltung abgeholt werden. Außerdem befinden sich an einigen Stellen in der Gemeinde bereits Tütenspender, an denen ebenfalls kostenlos Hundekottüten gezogen werden können. Nähere Informationen erhalten Sie im Rathaus. Der Gemeindevorstand
Wasserrahmenrichtlinie
Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) in Hessen
Offenlegung der Entwürfe von Bewirtschaftungsplan und Maßnahmenprogramm
Im Rahmen der WRRL hat das Hessische Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz mitgeteilt, das Informationen zu dieser Thematik unter www.flussgebiete.hessen.de im Internet eingestellt sind.
Interessierte Einwohner können sich hier über das Programm informieren und Einsichtnahme in die offen gelegten Dokumente nehmen. Müller, Umweltberater
Reifenwechsel und wohin mit den Altreifen
Wir wissen die richtige Antwort. Eine ordnungsgemäße Altreifenentsorgung findet nicht im Straßengraben zur Nachtzeit statt.
Liefern Sie die nicht mehr benötigten Reifen Ihres Fahrzeuges im Ortsteil Lang-Göns bei der Fa. Isay, Lützelwiesen an.
Öffnungszeiten: Mo - Fr von 08.00 - 17.00 Uhr
Angenommen werden nur Altreifen von Privatpersonen. Als Beseitigungsgebühr wird berechnet :
1 PKW - Altreifen ohne Felgen - 1,50 Euro, mit Felgen - 2,50 Euro
Machen Sie mit, nur durch viele kleine Taten kann unsere Umwelt geschont und erhalten bleiben. Röhrig, Bürgermeister
Ansprechpartner
UMWELTBEAUFTRAGTER
Uwe Müller
Gemeindeverwaltung Langgöns
St.-Ulrich- Ring 13
35428 Langgöns
Zimmer O9
Tel 06403 9020 - 16
Fax 06403 9020 - 50
Email u.mueller(at)langgoens(dot)de
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